„Die heute bekannt gewordenen Zahlen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung sind ein vorsichtiges Stabilitätssignal für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen“, so Hendrik Wüst, Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion.

 

Mit einem um 6,2% niedrigeren BIP im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahr zeigen die Schätzungen eine relativ robustere Wirtschaftsleistung im größten Bundesland gegenüber anderen Standorten in Deutschland. Der Chef des CDU-Wirtschaftsflügels, welcher knapp 7000 Unternehmer und Selbständige repräsentiert, sieht dies auch als eine Folge einer klugen Wirtschafts- und Krisenpolitik der NRW-Koalition aus CDU und FDP an.

 

Gegenüber Baden-Württemberg (-7,7%,) Bayern (-7,0) und Niedersachsen 

(-7,3%) zeigt sich Nordrhein-Westfalen relativ stabil und schneidet sogar besser als der bundesweite Schnitt (-6,6%) ab.

 

Dies stimme, so Wüst, ein klein wenig optimistisch, war Nordrhein-Westfalen doch eines der sehr früh betroffenen Bundesländer. Die relativ gute Entwicklung sei neben dem ausgewogenen politischen Umgang mit der Krise sicherlich auch vernünftigen Entscheidungen vieler Unternehmen – vom Konzern bis zum Mittelständler – zu verdanken.

 

„Jetzt gilt es, die im Vergleich mit anderen Bundesländern noch bessere Entwicklung im Herbst und Winter zu verstetigen. Der Staat muss weiterhin gezielt helfen und versuchen, möglichst viele wirtschaftliche Strukturen durch die pandemiebedingte Krise zu bringen“, so Wüst.

„Dabei muss es zunehmend um Zielgenauigkeit gehen. Spezifische Hilfen für besonders betroffene Branche  ist der Vorzug vor immer weiter verlängerten Sonderregeln für alle zu geben."

 


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