Die CDU-Landtagsfraktion hat die rot-grüne Landesregierung verantwortlich gemacht für den erneuten Anstieg der Insolvenzen, den NRW im Vorjahr zu verzeichnen hatte.

"Wieder ein Pleitenrekord - die Abschlussbilanz von SPD-Ministerpräsident Steinbrück ist ein Desaster", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion und Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Christian Weisbrich. Die Zahl der Firmenzusammenbrüche habe 2004 im größten Bundesland noch einmal um 6,5 Prozent auf 12.300 zugenommen und damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 1,9 Prozent gelegen. Gleichzeitig hinke NRW beim Wirtschaftswachstum den anderen Ländern hinterher.

Weisbrich: "Jede Firmenpleite bedeutet ein zerstörtes Lebenswerk und den Verlust von Arbeitsplätzen. Dem Ministerpräsidenten ist das offenbar gleichgültig." Statt Bürokratie abzubauen, denke sich die Landesregierung immer neue Belastungen für die Unternehmen aus. Statt die Wirtschaft anzukurbeln, senke der Ministerpräsident die Investitionsquote immer weiter ab. Statt in Bildung und Forschung zu investieren, halte Steinbrück an den Steinkohlesubventionen fest. "Wer eine derart falsche Wirtschaftspolitik betreibt, darf sich nicht wundern, wenn immer mehr Betrieben die Luft ausgeht", erklärt Weisbrich.


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